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Iglesia de Santa María del Collado

TempelSegura de la Sierra, España
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In Segura de la Sierra auf dem ehemaligen Gelände des alten romanischen Tempels, erhebt sich die Kirche Iglesia de Santa María del Collado (16. Jahrhundert). Abgebrannt und zerstört von den Truppen Napoleons, wurde sie zwischen 1814 und 1817 vom Architekten Sebastian Azcuaga restauriert.
Ihr einzigartiges rechteckiges Schiff ist mit einem gewölbten Dach gedeckt, wenn es auch etwas flach ist. Ein Gesims verläuft innen ganz herum, über dem verputzten und weiß getünchten Mauerwerk. Am Fuß präsentiert sich das Kopfteil mit Mistilíneo-Bogen (Bogen aus geraden und gebogenen Teilen) und Bullauge.
Drei Kapellen markieren das Geschoss. Neben dem Evangelium öffnet sich ein Rundbogen mit Tonnengewölbe und führt zu einem trompetenförmigen Fenster. In der Monstranz bunte Bilder, deren Ikonographie mit der Grablegung in Verbindung stehen - ein liegender Christus, der Gregorio Hernández zugeschrieben wird -, der heilige Josef, die Schmerzensmutter und die unbefleckte Empfängnis. Die Kapelle an der Seite der Epistel, auch aus der Renaissance, hat eine ähnliche Struktur und ihr Zugangsbogen ist aus Quadersteinen. Schließlich stellt die Kapelle der Virgen de la Peña die Besonderheit eines Wappens im Grundpfeiler des Rundbogens dar und im Mittelpunkt und über einer kleinen Ziegelsäul, erhebt sich ein Stück von hohem künstlerischen Wert: die Virgen de la Peña mit dem Kind in den Armen. Gotische Skulptur aus dem 14. Jahrhundert, in welligen Linien und in Alabaster gefertigt. Ursprünglich war sie wohl bunt. Sie stammt aus dem Kloster mit dem selben Namen.
Außen ist der Turm auffällig, aus konzertiertem Mauerwerk und Ecken aus Quadersteinen, mit Binder und Läufer. Das Geschoss ist quadratisch und hat einen ersten Körper mit Schießscharten und einen zweiten Körper für Glocken, bedeckt von einer achteckigen Pyramide auf der ein schmiedeeisernes Keuz prangt. Die zwei Fassaden öffen sich durch einen Rundbogen auf Friesen und einer davon zeigt ein Wappen im Quaderstein mit pergamentartigem Kragstein und Santiago-Kreuz, während der andere ein kleines Engelchen im Quaderstein und alegorische Figuren an den Harfen zeigt.
Die Pfarrkirche hat eine reiche religiöse Ikonografie angesammelt, die etwa 20 Bilder und 5 Gemälde umfasst.

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Veröffentlicht von

Turismo de Andalucía
Málaga (España)
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